Positionierung: Der Schlüssel zum Erfolg als Coach

“Ein Mensch ohne Aufmerksamkeit ist gar nicht geschickt, in dieser Welt zu leben!”
– Philip Dormer Stenhope Lord Chesterfield

 

Hast du dich dazu entschieden, den Schritt in die Selbständigkeit als Coach zu wagen? Doch du weißt einfach nicht, was deine Nische ist oder wie eine erfolgreiche Positionierung aussehen soll?

Oder hast du lediglich einmal mit dem Gedanken gespielt, Coach zu werden? Jedoch hattest du Zweifel, weil du nicht wusstest, wie genau dein Angebot aussehen soll?

Wenn du eine dieser Fragen mit “Ja” beantworten konntest, kann ich dich an dieser Stelle beruhigen.

 

Denn in diesem Artikel erhältst du eine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der dir eine erfolgreiche Positionierung gelingt.

Ohne Wenn und Aber!

Das bedeutet:

Wenn du der Strategie dieses Artikels folgst, wirst du bereits in wenigen Minuten wissen, wie du deine Nische findest und ein begehrtes Angebot erschaffst.

Dies bedeutet ein wenig Arbeit für dich, aber sie ist es definitiv wert!

Lass mich dir an dieser Stelle kurz verraten, was dich in diesem Artikel alles erwartet…

 

Du lernst:

  1. Weshalb du bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Experte und somit in der Lage bist, Menschen bei der Lösung ihres Problems zu helfen.

  2. Wieso deine Charaktereigenschaften über Erfolg und Misserfolg deiner Positionierung entscheiden.

  3. Wie du das größte Problem deines Klienten ausfindig machst und erfolgreich löst.

  4. Wie dir dein Start mithilfe des Fokus auf die wesentlichen Aspekte auch wirklich gelingt.

  5. Wieso eine Positionierung im Premiumsegment für deine Kunden UND dich selbst den größten Mehrwert bietet.

  6. Wie du lediglich Menschen anziehst, mit denen du auch wirklich zusammenarbeiten willst.

  7. Wie du die perfekte Positionierungsstrategie findest, die dich von deinen Mitbewerbern abhebt.

Bist du bereit? Dann lass uns jetzt ohne große Umschweife durchstarten. Lass mich dir zeigen, warum du bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Experte bist…

 

 

1. Wie die “Expertenlüge” dich bisher von deiner erfolgreichen Positionierung als Coach abgehalten hat

Die Gründe, die dann meistens genannt werden sind:

„Ach, ich kann doch eigentlich gar nichts…“ und „Ich weiß gar nicht, was ich den Leuten alles erzählen soll!“ sowie „Ich bin überhaupt kein Experte, niemand würde mich für mein Wissen bezahlen!“.

Ganz ehrlich:

Kommt Dir einer dieser Gründe bekannt vor? Und hast Du vielleicht ähnliche Gedanken im Kopf gehabt, bevor Du Dich zum Lesen dieses Artikels entschieden hast?

Damit stehst Du definitiv nicht alleine da.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten Menschen so denken, wenn sie von der noch kein eigenes, profitables Coaching Business gestartet haben.

Ganz egal, um welchen Typ Mensch es sich auch handelt, sie alle haben etwas gemeinsam:

Den tief verwurzelten Glaubenssatz, dass sie…

„Nicht gut genug“ sind, um anderen Menschen etwas beizubringen und über ein Diplom oder einen Abschluss verfügen, um anderen Leuten helfen zu können.

Ich sage Dir an dieser Stelle etwas:

 

Das ist vollkommener Humbug!

Nach dieser Logik würde jemand, der lediglich Musiktheorie beherrscht, besser Klavier spielen als derjenige, der seit 7 Jahren sein Gehör schult und täglich übt.

Doch die Theorie könnte der Praxis nicht ferner sein!

Es ist nur logisch, dass du in einem bestimmten Bereich mehr Wissen aufbaust, wenn du dich täglich mit deinem Thema auseinandersetzt. Und dieses Wissen auch ANWENDEST.

Unter Garantie bist du daher auch erfahrener als jemand, der lediglich Bücher gewälzt hat.

Wenn du bereits ein erhebliches Problem für dich selbst oder andere lösen konntest…

 

…bist du nämlich bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Experte auf diesem Gebiet!

Ohne Wenn und Aber!

Denn dann kannst Du Deinen Klienten bereits wirklichen Mehrwert liefern und ihnen helfen.

 

Im Idealfall löst Du ein Problem Deines Kunden, welches Du selbst hattest.

Dann kennst du nämlich die Schritte, die zur Beseitigung des Problems notwendig sind. Und kannst deinem Klienten so eine genaue Anleitung zur Überwindung des Problems geben.

Beispiel: Du hast lange Zeit unter Übergewicht gelitten und dieses Problem erfolgreich überwunden. Dann bist du auch in der Lage, dieses Problem deifnes Klienten zu lösen!

Du weißt in dieser Situation ganz genau, wie sich dein Kunde fühlt, welche Glaubenssätze er verinnerlicht hat und, wie er aus dieser Situation herauskommt.

Denn du bist selbst Teil des Zielmarkts!

 

Selbst wenn du nur weißt, wie Deine Klienten ihr Problem lösen können, bist du bereits Experte!

Lasse dich nicht auf das ein, was dir Andere einreden wollen.

Wenn du in der Lage bist, aufgrund deiner Erfahrung wirklichen Mehrwert zu liefern, bist du Experte.

 

Dabei ist es völlig egal, wie alt du bist, wie du aussiehst oder wo du herkommst!

Immer wieder höre ich „Ach, ich bin Doch viel zu jung…“. Oder „Wie soll ich das mit meiner Herkunft nur schaffen…“.

An dieser Stelle möchte ich dir gerne eine kurze Geschichte erzählen:

Frank Abagnale, der bekannteste Identitätsdieb der 60er Jahre, unterrichtete einst ein Semester Soziologie.

Selbstverständlich hatte er Soziologie nie studiert. Er wusste noch nicht einmal etwas über das Thema!

Seine Identität als Professor hatte er sich einfach erschlichen. Und doch führte er seine Studenten zu Bestnoten…

Wie er das schaffte?

Ganz einfach:

Als Franks Schwindel aufflog und er von den anderen Professoren der Brigham Young University nach seinem System gefragt wurde, antwortete er nur:

„Ich habe einfach immer ein Kapitel weiter gelesen, als meine Studenten!“.

Diese Story veranschaulicht eindrucksvoll, dass du eben NICHT zertifiziert sein musst, um erfolgreich zu sein.

Und sie zeigt uns noch mehr:

 

Diplome sind unwichtig. Was zählt ist, ob du deinem Kunden die gewünschten Resultate bringen kannst!

Das bedeutet nicht, dass sie keine Aussagekraft besitzen und nicht hilfreich für dich sein können.

Nur sagen sie eben deutlich weniger aus, als und die meisten Menschen weiß machen wollen.

Und ich verrate dir noch etwas:

 

Die Art wie du vermittelst, hängt zu einem hohen Maß von deiner Positionierung ab.

Deiner Positionierung in einer Nische, die du leidenschaftlich auslebst! Doch keine Sorge…

Denn wir werden uns schon gleich darum kümmern, wie du diese gelungene Positionierung schaffst.

 

Lass mich dir zuvor jedoch noch eine wichtige Frage stellen:

Hast du schon einmal die Aussage gehört, dass du für eine bestimmte Sache zu alt oder zu jung wärest? Dass du für einen bestimmten Beruf nicht das nötige Alter aufweist?

Ich jedenfalls höre es immer wieder. Und doch stimmt es nicht!

Kommen wir noch einmal zum eben genannten Beispiel des Klavierspielens zurück: Es gibt Siebenjährige, die weitaus besser Klavier spielen, als ihre 40-jährigen Kollegen!

Das liegt vor allem an der nötigen Erfahrung und an der Widmung, die sie der Kunst entgegen bringen.

 

Alter ist daher lediglich eine Ausrede.

Und vor allem: Es ersetzt keinesfalls die nötige Erfahrung!

Wenn dir also das nächste Mal jemand sagt, dass du für etwas zu jung oder zu alt sein solltest, lächle einfach freundlich und geh deinen Weg. Denn ab jetzt weißt du es jetzt besser!

 

 

Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, dass deine Eigenschaften und Talente in deinem Beruf eigentlich zu kurz kommen?

Dass du etwas ganz Anderes tust als das, was dir eigentlich liegt?

Das muss nicht so sein!

 

Deine Stärken kannst du gewinnbringend einsetzen, um noch heute die ideale Positionierung für dich zu finden.

Allerdings muss ich an dieser Stelle ehrlich zu dir sein:

Ich werde dir keine Tipps geben wie: „Folge einfach deiner Leidenschaft und du wirst automatisch erfolgreich!“.

Wieso? Ganz einfach, diese Tipps funktionieren für die meisten Menschen nicht.

 

Eine Leidenschaft ist im Normalfall nämlich nichts, was du wie ein Geschenk Gottes über Nacht erhältst.

Sondern etwas, was du dir über die Zeit mit effektiver Arbeit erarbeitest. Das möchte dir allerdings niemand sagen, da es sich um die harte Wahrheit handelt!

Dies hat erst jüngst eine Studie von Psychological Science belegt.

Dies stellte der renomierte Autor Cal Newport bereits in seinem Buch „So good they can´t ignore you“ fest.

Um deine Leidenschaft finden zu können und eine richtige Positionierung durchzuführen, solltest du deine Stärken und Eigenschaften gewinnbringend nutzen.

Diese führen nämlich im Normalfall dazu, dass du sie ohne große Schwierigkeiten ausüben kannst und dabei noch Spaß hast.

Beispiel gefällig?

Jemand, dem der Umgang mit Menschen eine Menge Spaß bereitet, sollte eher nicht den ganzen Tag im stillen Kämmerlein sitzen und mit Zahlen jonglieren.

Während jemand, der eher analytisch und introvertiert ist, nicht unbedingt Public Speaker werden sollte.

Du siehst also:

 

Obwohl du deine Passion nicht sofort finden oder gar verfolgen musst, kannst du dennoch bereits heute Schritte in die richtige Richtung gehen.

Stelle dir daher jetzt bitte die folgenden Fragen:

  1. Welcher Bereich macht dir so viel Spaß, dass du ihn regelmäßig in deiner Freizeit ausübst?

  2. Welche Fähigkeit liegt dir so sehr, dass du sie ohne Anstrengung ausübst?

  3. Welche Stärken hast du bereits seit Kindheitstagen?

  4. Wo liegen deine Schwächen?

  5. Welcher Bereich fühlt sich nie nach Arbeit für dich an, obwohl du dich darin konstant weiterbildest?

  6. In welchem Bereich hast du vielleicht selbst schon ein schwerwiegendes Problem gelöst oder Anderen bei der Lösung geholfen?

Nimm dir alle Zeit, die du benötigst, um diese Fragen ehrlich zu beantworten.

Dabei kann dir vielleicht dieses Video des grandiosen Simon Sinek unter die Arme greifen. In diesem Video zeigt er anschaulich auf, wieso du genau mit diesen Fragen starten solltest. Und, weshalb dein “Warum” dich über früh oder lang zum Erfolg führen wird:

 


Simon Sinek Ted Talk

 

Sobald du sie ausführlich beantwortet hast, wird sich für dich mindestens eine Richtungen herauskristallisieren, in die dein Coaching Business führen könnte.

Es ist übrigens erst einmal vollkommen egal, ob du glaubst, in diesem Bereich kein Geld verdienen zu können. Wichtig ist lediglich, dass es sich um eine Tätigkeit handelt, den du mit Freude und Leichtigkeit ausübst.

Im Folgenden werden wir diese grobe Richtung immer weiter eingrenzen, sodass du am Ende dieses Artikels deine eigene Positionierung glasklar vor Augen hast.

Wie Steven Covey, ein bekannter Autor im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, zu sagen pflegte:

„Fange stets mit dem Ende im Kopf an!“

Gehe daher jetzt in Gedanken einmal an einen Punkt, der 10-20 Jahre in deiner Zukunft liegt.

 

In welchem der oben gefundenen Bereiche siehst du dich als Coach am ehesten?

Welcher dieser Bereiche würde dir wirklich Spaß bereiten und ist auf Dauer realistisch für dich ausführbar?

Achte bitte darauf, zunächst nur einen groben Bereich auszuwählen.

Beispiel: Fitness, Sprachen oder Haustiere.

Um die Definition deiner konkreten Nische werden wir uns später kümmern. Lies daher bitte aufmerksam weiter.

Es geht an dieser Stelle nicht darum, dass du dich auf einen einzigen Weg in deine Zukunft versteifen solltest.

 

Aus eigenen Erfahrung kann ich dir sagen, dass du auf deinem Weg nie dort startest, wo du im Endeffekt landest!

Du wirst dementsprechend immer Anpassungen vornehmen. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Das Leben steht schließlich auch nicht still.

Überlege dir an dieser Stelle lediglich, in welchem dieser Bereiche du dich am ehesten in Zukunft siehst.

Dies ist der harte Teil.

Denn es geht jetzt darum eine Entscheidung zu treffen.

 

Entscheidungen hängen davon ab, gegen was du dich entscheidest, nicht für was du dich entscheidest.

Du musst also aktiv Möglichkeiten gehen lassen.

Jetzt solltest du zumindest schon einmal eine grobe Idee haben. Falls nicht, benötigst du mehr Zeit für die Beantwortung der Fragen.

Ich bin mir sicher, auch du hast deine ganz eigenen Talente und Interessen, die du gewinnbringend einsetzen kannst. Denn jede/r hat sie!

Lies nicht weiter, ehe du zumindest diese grobe Richtung gefunden hast. Diese werden wir nämlich schon bald in wahres Gold umwandeln!

 

Falls du immer noch keine Idee haben solltest, oder die Richtung noch weiter verfeinern möchtest, nutze die folgende Strategie:

Schreib 5 Menschen eine Nachricht, mit denen du sehr eng verbunden bist. Solche Menschen, die dir ehrlich und unverblümt ihre Meinung sagen.

Nutze hierzu einfach folgende Vorlage:

  • Worin siehst du meine 3 größten Stärken?

  • Auf welche 3 Dinge kannst du dich bei mir immer verlassen?

  • Worin siehst du meine 3 größten Schwächen?

  • Auf welche 3 Dinge kannst du dich bei mir nicht verlassen?

  • Was denkst du, ist meine einzigartige Fähigkeit?

  • Worin bin ich wirklich der Beste?

 

Diese Strategie ermöglicht es dir, eine noch bessere Abgrenzung vorzunehmen.

Spätestens jetzt solltest du in der Lage sein, eine grobe Richtung auszumachen, in die dich dein Coaching Business führen sollte.

Lass uns jetzt umgehend klären, wie du deine Nische noch weiter eingrenzt, indem du das wahre Problem deiner Kunden löst.

 

 

 

 

3. Wie das Problem deines Kunden zur optimalen Positionierung beiträgt

Zu Beginn eine kurze Bestandsaufnahme:

Bis zum jetzigen Zeitpunkt solltest du bereits einen oder mehrere mögliche Bereiche gefunden haben, in denen deine Positionierung als Coach erfolgreich sein könnte.

In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns nun damit, diesen Bereich weiter einzugrenzen und zu einer wirklich profitablen Nische zu machen, in der du dich positionieren kannst.

Und wie erreichen wir das?

Die Antwort ist verblüffend einfach:

 

Trotz dieser denkbar einfachen Formel scheitern unglaublich viele Menschen an diesem Punkt.

Der Grund? Sie machen es genau umgekehrt: Sie suchen nach einem Kunden für ihr Produkt, statt nach einem Produkt für ihren Kunden!

 

Statt also ein wirkliches Problem ihres Kunden zu lösen, versuchen sie verzweifelt, einem Kunden ein Produkt anzudrehen, welches dieser überhaupt nicht benötigt!

Deshalb ist es entscheidend, dass du dein “Warum” als Coach kennst und ein wirkliches Problem deines Kunden findest.

Und anschließend das perfekte Produkt entwickelst, um dieses Problem schnellstmöglich zu beseitigen!

Denke dran: Du löst ein wirkliches Problem deines Kunden und drehst im nichts Fadenscheiniges an!

Nimm dir hierzu einen oder den Bereich, den du im vorherigen Abschnitt gefunden hast und wende folgende Technik an:

  1. Frage dich zunächst, welches Problem dir auf deinem Weg in diesem Bereich immer wieder begegnet ist.

  2. Welches Problem war dabei so lästig, dass du liebend gerne eine unmittelbare Lösung an der Hand gehabt hättest?

  3. Welche Problemlösung hätte deinen Erfolg in diesem Bereich zu einem Großteil ausgemacht?

 

In welchem Bereich haben deine Kunden ein so großes Problem, dass es ihnen wirkliche Schmerzen bereitet, es nicht zu lösen?

Welche Lösung für welches Problem würde ihre Lebensqualität erheblich verbessern?

Mithilfe dieser Fragen bist du in der Lage, deine Nische immer weiter einzugrenzen.

Hierbei machen wir uns die sogenannte „Blue Ocean Strategy“ zunutze:

 

Statt in einem See voll Mitbewerber zu schwimmen, suchst du dir eine solche Nische aus, in der du wenig bis gar keine Konkurrenz hast.

(Diese Relevanz verdeutlicht dieser Artikel noch einmal deutlich, der vor einiger Zeit bei XING erschienen ist.)

Dies wird automatisch der Fall sein, je mehr du dein jeweiliges Angebot auf ein einziges Produkt begrenzt.

Finde dazu zunächst einige Probleme der Menschen heraus, die einen hohen „Kittelbrennfaktor“ haben.

Der Kittelbrennfaktor ist ein Bereich, in dem der Kunde ein hohes Bedürfnis hat, das Problem schnellstmöglich zu lösen.

 

Je länger du dich bereits mit einem bestimmten Bereich beschäftigt hast, desto eher wirst du diese Probleme identifizieren können. Vor allem, wenn du ausreichende Zielgruppenrecherche betreibst!

Frage hierzu Menschen aus deinem Umfeld, die der gleichen Zielgruppe angehören, welche Probleme für sie am größten sind, beziehungsweise waren.

Du kennst niemanden aus dieser Zielgruppe persönlich?

Kein Problem:

Suche in Facebook – Gruppen und Foren nach aktiven Mitgliedern. Füge sie als Freunde hinzu und schreibe diese kurzerhand an. Frage sie, warum sie in der Gruppe sind und was zurzeit ihre größten Herausforderungen sind.

Als Gegenleistung kannst du ihnen dabei eine Art Gratis-Coaching anbieten, dann werden sie dir mit höherer Wahrscheinlichkeit antworten.

Notiere dir ihre Antworten ganz genau, sie sind sehr entscheidend!

Suche dir auf Grundlage dieser Antworten anschließend mögliche kleine Nischen aus, um sogleich in die Nischenrecherche zu starten.

Als Beispiel:

Statt im Bereich „Fitnesstraining“ aktiv zu sein, solltest du dir eine konkrete Nische aussuchen, in der ein wirkliches Problem besteht.

Fokussierst du dich beispielsweise auf Frauen, könntest du ihnen beibringen, wie sie lästige Dehnungsstreifen nach einer Schwangerschaft oder schnellen Gewichtsabnahme unsichtbar machen. Und ihr Hautgewebe zusätzlich durch gezieltes Training festigen.

In diesem Fall ist der Kittelbrennfaktor wirklich hoch, da sich viele Frauen durch Dehnungsstreifen “unattraktiv” oder “gebranntmarkt” fühlen.

Gleichzeitig wirst du dich aufgrund der Spezialisierung gegen eine deutlich geringere Zahl an Konkurrenten durchsetzen müssen.

Sobald du auf diese Weise einige Nischen gefunden hast, mache dich an die Recherche:

 

Google hierzu alles, was dir in diesem Bereich einfällt und analysiere, ob und welche anderen Angebote es in dieser Nische gibt.

Schaue dir bei Facebook alles an, was du zu diesem Thema findest. Kaufe dir Fachzeitschriften und Bücher und recherchiere, was zu der Thematik alles zu finden ist.

Wenn dir auffällt, dass dieser Bereich nahezu überlaufen ist, solltest du auf keinen Fall in diese Nische eintauchen.

Allerdings muss ich ehrlich zu dir sein:

Du wirst kaum einen Bereich finden, indem gar kein anderes Angebot besteht.

Das ist auch gut so!

Es zeigt dir lediglich, dass es genügend Interessenten gibt, die dieses Problem haben.

 

Der Vorteil ist häufig, dass je stärker dein Problem ist, dein Warum und dein Commitment immer größer werden.

Gleichzeitig wirst du womöglich spüren, dass du den Kunden in diesem Bereich maximal helfen möchtest.

Und als Resultat bessere Arbeit leisten, was zu begeisterten Kunden und zu mehr Erfolg beiträgt!

Mithilfe dieser Techniken bist du nun in der Lage, die für dich geeignete Nische zu finden.

Lass uns jetzt darüber sprechen, wie dir deine Premium Positionierung gelingt.

Vorher muss ich jedoch noch auf einen dringenden Aspekt eingehen, der leider viel zu oft vernachlässigt wird.

 

 

Starte stets klein!

Ich habe dir ja bereits erklärt, dass du nur eine Nische bedienen solltest, statt zu versuchen, in einem vollgepackten Markt durchzustarten.

Hierzu kannst du dir den folgenden Grundsatz merken:

 

„Sprichst du alle an, sprichst du keinen an!“

 

Du musst deine Zielgruppe unter allen Umständen genau definieren!

Anderenfalls findest du weder Kunden, noch löst du irgendwelche Probleme. Ganz einfach deshalb, weil sich niemand von dir konkret angesprochen fühlt!

Du bist zu diesem Zeitpunkt höchstens noch das „Mädchen für alles“, wirst aber keinesfalls eine erfolgreiche Premium Positionierung starten.

 

Klein zu starten hat noch einen weiteren, sehr wichtigen Grund:

Wie Greg McKeown in seinem mehrfach ausgezeichneten Buch „Essentialism“ feststellte, sind wir Menschen geradezu verrückt danach, uns möglichst viele Dinge auf einmal aufzuladen.

Das Problem:

Wir haben dann gar keine Energie mehr, in einer bestimmten Sache 100 Prozent zu geben und wirklichen Mehrwert zu erzeugen.

Stattdessen probieren wir dann nur halbherzig, möglichst viele Probleme zu lösen.

Ich versichere dir an dieser Stelle: Folgst du diesem Ansatz, wirst du scheitern.

 

Ich rate dir daher dringend dazu, mit einem einzigen Problem anzufangen, welches du für einen bestimmten Typ Kunden löst.

Ein Problem – nicht Hunderte!

Der Grundsatz lautet:

“Erst Dominieren, dann Skalieren!”

Werde also in dieser Nische zum Meister deines Faches, anstatt dich auf hunderte von Problemen zu konzentrieren.

So wirst du innerhalb kürzester Zeit deutliche Fortschritte und Erfolge erzielen, anstatt nur auf der Stelle zu treten.

 

 

In diesem Abschnitt zeige ich dir, wie du eine erfolgreiche Premium Positionierung durchführst und dabei das Problem deines Kunden in kürzester Zeit löst.

Du hast jetzt bereits deine persönliche Nische gefunden, in der du ein Problem deiner Kunden mit hohem Kittelbrennfaktor lösen kannst.

Zu Anfang müssen wir einen sehr verbreiteten, aber problematischen Mythos unter die Lupe nehmen: „Geldwert sollte in Zeit bemessen werden!“

Wenn es dir wie den meisten Menschen geht, wurde deine bisherige Arbeit nach der Zeit entlohnt, die du für sie aufgewendet hast.

Bedeutet: Eine Stunde deiner Zeit ist X Euro wert.

Was daran problematisch ist? Dieser Ansatz lenkt den Wert von dem Faktor weg, in dem die eigentliche Magie stattfindet: Den Erfolgen!

Sicherlich wirst du mir zustimmen, dass du deine Zeit im Büro an einigen Tagen sehr produktiv nutzt. Während du an anderen Tagen das Gefühl hast, kaum etwas geleistet zu haben…

Und doch werden beide Tage gleich bezahlt!

Das Problem?

Zeit in Geld zu tauschen, führt zu mangelnder Produktivität. Und kostet dich darüber hinaus auch noch wertvolle Lebenszeit!

 

Du musst keine Unmengen an Zeit zu investieren, wenn du das Problem deines Kunden auch innerhalb weniger Stunden lösen kannst.

Es ist also dringend erforderlich, den Fokus weg von der investierten Zeit, hinzu den erreichten Ergebnissen zu lenken!

Wenn du so vorgehst, kannst du erfolgreich deine Premium Positionierung durchführen.

Du sagst deinem Kunden nicht, er solle ein Coaching bei dir buchen, in welchem ihr gemeinsam das Problem “bearbeitet”. Ohne zu wissen, wann er diese Lösung wirklich erreicht hat…

Stattdessen bist du ehrlich und fair, indem du ihm einen konkreten Preis nennst, den es kostet, um sein Problem für alle Zeiten zu lösen.

So verschwendest du weder Geld noch Zeit deines Kunden, da er eine glasklare Aussage von dir erhält.

Da du weißt, dass du das Problem lösen kannst, bist du in der Lage, auf dieser Grundlage einen Wert für deine Lösung zu finden.

 

Ich rate dir dazu, für dein Produkt einen Wert zwischen 2.000 – maximal 10.000 € zu wählen.

Diese Werte haben sich in der Praxis unserer Erfahrung nach als erfolgreich erwiesen.

Entscheide dich daher bitte jetzt für den Preis, den du für deine Problemlösung verlangst. Denke daran – je größer das Problem, desto gerechtfertigter ist auch ein hoher Preis!

Anschließend musst du lediglich überlegen, wie viel Zeit du mit deinem Klienten benötigst, um sein Problem zu lösen.

Mache hierbei auf keinen Fall den Fehler, deinen Kurs oder dein Coaching mit unnötigen Informationen vollzupacken, weil du das Gefühl hast, deinem Kunden „mehr Wert“ liefern zu müssen.

Ich sage es dir ehrlich:

Den meisten Mehrwert erhält dein Kunde, wenn du sein Problem schnellstmöglich löst – ohne unnötiges Ausschweifen oder Drumherum-Gerede!

 

Gehe nach dem sogenannten „Pareto-Prinzip“ vor:

Dieses alte Prinzip des Soziologen Vilfredo Pareto besagt, dass 80 % der Resultate stets aus 20 % der Arbeit herrühren.

Denke hierzu einfach an deinen letzten Arbeitstag zurück. Warst du wirklich die ganze Zeit über produktiv?

Oder gab es an diesem Tag einige kurze Phasen, in denen du unglaublich fleißig warst, während du in den anderen Phasen deutlich weniger geschafft hast?

Keine Sorge:

Das ist wirklich vollkommen normal. Positiv ist jedoch, dass du dir dieses Konzept für deine Positionierung zunutze machen kannst.

Statt mit deinem Kunden nämlich die unnötigen 80 % zu bearbeiten, die lediglich geringe Resultate liefern, konzentrierst du dich auf die erfolgsbringenden 20 %.

Diese werden dir die wirklichen Erfolge bescheren. Und darüber hinaus den notwendigen Aufwand auf ein Minimum bringen!

 

 

Jetzt kommen wir zu einem Faktor, den leider kaum jemand anspricht…

Dem Faktor deines persönlichen Glücksgefühls während der Arbeit.

Dieser wird maßgeblich von den Menschen bestimmt, mit denen du im Laufe des Coachings zusammenarbeitest.

Zwar solltest du stets die Problemlösung deines Coachees an erste Stelle setzen.

Jedoch bringt auch die beste Lösung nur wenig, wenn du mit Menschen zusammenarbeitest, die nicht die richtige Einstellung haben.

Wenn du beispielsweise mit Klienten zu tun hast, die zu faul sind, um das Erlernte umzusetzen, ist keinem geholfen.

 

Arbeitest du stattdessen lediglich mit deinen Traumkunden, wirst du schnellere Ergebnisse für deinen Kunden und dich erzielen und dich dabei pudelwohl fühlen.

Dies hat die Studie “Arbeitsmotivation 2016” der “Manpower Group Deutschland” eindrucksvoll festgestellt.

Zudem wirst du schnellere Schritte in Richtung deines persönlichen Erfolgs machen.

 

Nutze daher bitte die folgende Formel, um deinen Traumkunden zu identifizieren:

 

 

Nimm dir zunächst Stift und Blatt zur Hand.

  1. Schreibe dir 3-5 Charaktereigenschaften deines Traumkunden auf. Nimm dir hierzu die Zeit, die du brauchst.

  2. Schreibe dir anschließend 3-5 Charaktereigenschaften auf, die diese Person unter gar keinen Umständen haben soll.

  3. Danach gibst du diesem Traumkunden einen Namen, ein Alter, einen bisherigen Beruf und Hobbies. Beschreibe sein Leben in allen Facetten so gut es geht.

  4. Überlege dir, wann und wohin diese Person in Urlaub fährt, welche Träume und Hoffnungen sie hat und welche Ängste und Zweifel sie zurückhalten.

  5. Gehe anschließend auf die Google-Bildersuche und drucke dir ein Bild eines Menschen aus, der zu dieser Beschreibung passt.

  6. Schreibe die gefundenen Informationen anschließend sauber auf. Hänge diesen Kundenavatar an eine Stelle, an der du ihn stets gut einsehen kannst.

Und schon hast du deinen Traumkunden definiert!

Noch eine Sache:

Wenn eine Person dieser Beschreibung kaum oder gar nicht entspricht, arbeite nicht mit ihr zusammen. Unter gar keinen Umständen!

Du bist mithilfe der oben beschriebenen Strategien in der Lage, genügend Traumkunden zu gewinnen. Auch, wenn du jetzt noch ganz am Anfang stehen solltest.

Durch dieses Mindset zeigst du deinem Unterbewusstsein, dass du nicht auf das Geld angewiesen bist.

Stattdessen zeigst du dir, dass du es wert bist, mit den richtigen Kunden zusammen zu arbeiten. Und dies wird garantiert belohnt werden!

Übrigens:

Ich werde dir auf dem Blog schon sehr bald zeigen, wie du ohne großen Aufwand deine Traumkunden gewinnen kannst. Sei also gespannt und kehre definitiv zum Blog zurück!

 

Okay, bis zum jetzigen Zeitpunkt hast du bereits viel gelernt und getan.

Die bisherigen Schritte waren jedoch absolut notwendig, um deine konkrete Positionierungsstrategie festzulegen.

Wieso, erfährst du jetzt.

 

Überlege dir zunächst einmal, wie sich der Kunde momentan fühlt.

Was denkt er? Und welche Gedanken hat er?

Anschließend definierst du, wie sich der Kunde fühlt, sobald er mit deinem Coaching fertig ist.

Schreibe dir jetzt auf, wie du deinem Kunden im Coaching hilfst, das gewünschte Resultat zu erzielen. Sei dabei so konkret wie möglich und lasse keine Details aus!

 

Dabei musst du unbedingt ein klares Endresultat herausarbeiten – und nicht das, was auf dem Weg dorthin passiert!

Beispiel:

Nicht “der Coachee ist in der Lage, 100 Kilo auf der Bank zu drücken”,

Sondern:

“Der Coachee wird seine perfekte Strandfigur mit einem Körperfettanteil von nur 10 % nach 12 Wochen erreichen!”

Schreibe alles anschließend in einem kurzen Statement aus 3 Sätzen auf.

Lies dein Statement anschließend einmal laut vor. Hänge es danach neben den Kundenavatar, sodass du es dir regelmäßig durchlesen kannst.

 

 

Fazit: Mit dieser Strategie gelingt dir die erfolgreiche Positionierung als Coach!

“Nur, wer das Ziel kennt, kann es auch treffen!” – Arthur Lassen

 

Nun sind wir bereits am Ende dieses Artikels angelangt.

Bis hierhin war es ein weiter Weg, doch du kannst dir nun selbst auf die Schulter klopfen:

Wenn du die genannten Strategien und Schritte bis zu diesem Punkt gewissenhaft durchgeführt hast, hast du nun deine optimale Positionierung vor dir liegen haben.

 

Du hast in diesem Artikel nämlich gelernt:

  • ,dass du auf einem Gebiet deiner Wahl, in dem du eigenes Wissen hast, bereits Experte bist.

  • ,dass du deine Charaktereigenschaft genau im Blick haben musst, um eine erfolgreiche Positionierung zu schaffen.

  • ,dass du mithilfe des Kittelbrennfaktors das größte Problem deines Kunden ausfindig machst.

  • ,dass du dein Angebot klein halten und mit einer Nische starten solltest.

  • ,dass du durch hohe Preise einen größeren Mehrwert für deinen Kunden lieferst.

  • ,dass du nur noch mit deinen Traumkunden arbeiten solltest, um somit den maximalen Mehrwert zu liefern und…

  • …,dass du den Weg vom Ist- zum Soll-Zustand deines Kunden ausfindig machen musst, um die perfekte Positionierungsstrategie zu finden.

 

Dies ist ein entscheidender Schritt, der dich wesentlich von deinen Mitbewerbern abgrenzt.

Denn du bist nun derjenige, der optimal auf die Probleme seiner Coachees eingehen und diese im Handumdrehen lösen kann.

Meinen herzlichen Glückwunsch!

Doch wie geht es jetzt weiter?

In diesem Artikel hast du gelernt, wie du dich mithilfe einer optimalen Positionierung erfolgreich in deiner Nische beweisen kannst.

 

Bereits in kurzer Zeit wirst du erfahren, wie du diese Positionierung dazu nutzt, schnellstmöglich Neukunden für deine Problemlösung zu gewinnen.

So kannst du den Traum deines eigenen Coaching Business schnell Realität werden lassen.

Schaue also unbedingt in den kommenden Tagen noch einmal vorbei!

Bis dahin wünsche ich dir auf deinem Weg zum erfolgreichen Coach weiterhin alles Gute,

 

Dein Manuel

 

 

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